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Rücken Sie Ihre Fertigkeiten ins richtige Licht

Lernziele

Nachdem Sie diese Lektion abgeschlossen haben, sind Sie in der Lage, die folgenden Aufgaben auszuführen:

  • Beschreiben von "Hard Skills" und "Soft Skills"
  • Vorführen verschiedener Möglichkeiten, Fertigkeiten in einen Lebenslauf einzubauen
  • Erläutern der Bedeutung positiver und ansprechender Formulierungen

Worte, Worte, Worte

Sie müssen auf kompaktem Raum Ihre Botschaft vermitteln und die Aufmerksamkeit eines Personalverantwortlichen gewinnen. Formulierungen, die nicht dazu dienen, Personalverantwortlichen zu erklären, wie sie Sie kontaktieren können, oder Ihre relevanten Erfahrungen und Fähigkeiten zu beschreiben, sollten Sie daher am besten weglassen.

Linda weiß, dass die eigentliche Herausforderung darin besteht sicherzustellen, dass jedes Wort in ihrem Lebenslauf Aussagekraft für die Mitarbeiter bei Cloud Kicks hat. Das gilt ganz besonders für die Darstellung ihrer Fertigkeiten.

Kompetenzen sind der Schlüssel zum Erfolg

Ganz gleich, welche Aufgaben man richtig erledigen möchte, man braucht die richtige Mischung aus Kompetenzen dazu. Meistens handelt es sich dabei um eine Kombination aus Hard Skills und Soft Skills. Und nein, wir sprechen hier nicht von Fertigkeiten im Umgang mit hartem Sedimentgestein und weichen Astro-Plüschtieren. 

Zur Veranschaulichung haben wir in der folgenden Tabelle Beispielkompetenzen aufgeführt.

Hard Skills

Soft Skills

Zwei- oder mehrsprachig

Effektive Kommunikation

Salesforce-Verwaltung

Teamwork

Datenbankverwaltung

Kreativität

Statistische Analyse

Kritisches Denken

Mobile Entwicklung

Anpassungsfähigkeit

Diese Kompetenzen werden manchmal auch anders bezeichnet. So werden Hard Skills beispielsweise auch fachliche oder branchenspezifische Kompetenzen genannt. Und Soft Skills werden manchmal auch als persönliche Kompetenzen bezeichnet.

Im Endeffekt vermitteln diese Fertigkeiten Personalverantwortlichen und Führungskräften einen Eindruck von Ihrem Fachwissen oder Ihrer Ausbildung (Hard Skills) sowie davon, wie Sie arbeiten und mit anderen zusammenarbeiten (Soft Skills).

Alles rund um Fertigkeiten: So führen Sie Kompetenzen im Lebenslauf auf

In der vorherigen Lektion hat Linda ihre Fertigkeiten ganz oben in ihrem Lebenslauf unter der Überschrift Fähigkeiten und Fachkenntnisse aufgelistet. Mit einem eigenen Abschnitt für Fähigkeiten lassen sich diese zwar gut hervorheben, man kann sie aber auch neben der Berufserfahrung aufführen. Linda überlegt, dies in ihrem Lebenslauf so umzusetzen.

Universität, Salesforce-Administrator

Monat Jahr – heute

  • Verwalten der Salesforce-Personalbeschaffungsanwendung für Universität (Salesforce-Administration)
  • Einführung von Prozessautomatisierung mit Abschaffung von mehr als 10 manuellen Prozessen mit einer Einsparung von über 400 Stunden manueller Arbeit pro Jahr (Automatisierung, strategische Planung)
  • Projektmanagement für neue Funktionen von der Ermittlung von Anforderungen über Design bis hin zu Programmierung/deklarativer Entwicklung und Bereitstellung; Ergebnis: 15 benutzerdefinierte Objekte und 20 % höhere Akzeptanz (Projektmanagement)
  • Zusammenarbeit mit Front- und Back-Office, um einen klaren, wiederholbaren Prozess für Anforderung und Enablement neuer/geänderter Funktionen zu etablieren (Zusammenarbeit, Kommunikation)

Die Wortwahl entscheidet über Erfolg oder Misserfolg Ihres Lebenslaufs

Es ist auch wichtig, positive, ansprechende Formulierungen zu wählen. Betrachten Sie diese beiden Sätze:

  1. Ich musste ein benutzerdefiniertes Objekt konfigurieren, weil sich unser Vertriebsteam über die Funktionalität beschwert hatte.
  2. Ich habe proaktiv ein benutzerdefiniertes Objekt erstellt, um die Effizienz unseres Vertriebsteams zu steigern.

Beide Aussagen können wahr sein. Dennoch ist Satz 2 ansprechender und positiver. Das hat folgenden Grund.

Linda fasst sich erschrocken an den Kopf und wird von gezackten Linien umkreist, die Verwirrung darstellen.

In Satz 1 führt die Formulierung "Ich musste" sofort zu einer Reihe von Annahmen und Fragen. Erstens lässt sie vermuten, dass Sie zu etwas gezwungen wurden. In diesem Fall zwang Sie das Vertriebsteam, diese Arbeit zu erledigen. Wenn wir diesen Satz in dieser bereits negativ gefärbten Stimmung lesen, schießen uns sofort folgende Überlegungen durch den Kopf: Haben Sie vergessen, die entsprechenden Anforderungen zu ermitteln, bevor Sie die Anwendung eingeführt haben? Haben Sie den Prozess nicht klar kommuniziert? Haben Sie das Enablement des Teams versäumt, so dass es sich deshalb beschwert hat? Dieser Satz lässt es auch so klingen, als wäre die Beziehung zum Vertriebsteam eher angespannt. Auweia!

Eine lächelnde Linda zeigt den Daumen nach oben

Satz 2 sticht besser hervor und rückt Sie in ein positives Licht. Mit der Formulierung "Ich habe proaktiv ... erstellt" präsentieren Sie sich gleich als vorausschauend. Sie ergreifen die Initiative und tun Dinge, die das Unternehmen voranbringen. In diesem Fall haben Sie die Effizienz des Vertriebsteams verbessert. Jetzt ist der Leser positiv gestimmt: Wie sind Sie dabei vorgegangen? Wie sahen Ihre Kommunikation und Ihr Enablement aus? Warum sind Sie so großartig? Schon gut – jeder hofft, das gefragt zu werden. Aber im Ernst: Schon eine einfache Änderung der Wortwahl bei der Beschreibung desselben Ereignisses kann über Erfolg oder Misserfolg Ihres Lebenslaufs entscheiden.

Linda hat bereits mehrere Seiten mit Vorschlägen für Fertigkeiten, Formulierungen und zu vermeidende Ausdrücke mit Lesezeichen gekennzeichnet. Sie finden diese auch im Abschnitt "Ressourcen". Linda vergleicht ihren Lebenslauf mit diesen Vorschlägen und überarbeitet ihn so lange, bis alles in Ordnung ist.

Fast geschafft

Linda hat es schon fast geschafft, und Sie ebenfalls! In der nächsten Lektion sehen wir uns die letzten Feinarbeiten an, die Sie an Ihrem Lebenslauf durchführen sollten, bevor Sie ihn absenden.

Ressourcen

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