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Der Weg zum Datenerkundungsexperten

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Einstein Analytics hat einen neuen Namen. Begrüßen Sie "Tableau CRM". Die Funktionsweise bleibt unverändert. Tableau CRM bietet die beste Erfahrung für native Analysen innerhalb von Salesforce CRM-Produkten. Das Tool kombiniert weiterhin künstliche Intelligenz (KI) und Business Intelligence (BI). Einstein Discovery ist weiterhin eng in die Plattform integriert. Sie werden den alten Namen an einigen Stellen vorfinden, während wir die Aktualisierungen vornehmen.

Lernziele

Nachdem Sie diese Lektion abgeschlossen haben, sind Sie in der Lage, die folgenden Aufgaben auszuführen:
  • Beschreiben der vier grundlegenden Aktionen im Zusammenhang mit der Datenerkundung: Gruppierung, Aggregation, Filterung und Visualisierung
  • Erläutern der Begriffe "Maßeinheiten" und "Dimensionen" und ihrer Verwendung bei der Datenerkundung

Das Erkundungsziel: Wer sind die Top-Verkäufer?

Sie sind Vertriebsleiter bei DTC Electronics, einem führenden Anbieter von Laptops, Tablets und anderer Hardware. Außerdem sind Sie gerade dabei, sich mit Analytics vertraut zu machen.

Sie haben Fragen zum Geschäft und Ihre Daten enthalten die Antworten darauf. Sie müssen also zum Datenerkundungsexperten werden – mit Analytics. Sie beginnen den Weg zu Ihrem Badge für dieses Modul mit einem konkreten Ziel, auf das sämtliche Erkundungen ausgerichtet sind. Die grundlegenden Konzepte, die Sie dabei lernen, nützen Ihnen nicht nur im Verlauf dieses Moduls, sondern können auch im echten Unternehmen angewandt werden. Lassen Sie uns also keine Zeit verlieren: auf zum ersten Anwendungsfall!

Das Ziel dieser Lektion lautet wie folgt: Das neue Quartal beginnt, und Sie möchten eine Prämie für den besten Vertriebsmitarbeiter im Unternehmen aussetzen, um die Umsätze in einer der Produktfamilien anzukurbeln. Sie wissen noch nicht in welcher Produktfamilie, werden diese Frage aber anhand der Geschäftsdaten beantworten. Sie müssen sich ein Bild von der Umsatzverteilung auf die Produktgruppen machen, um den Schwerpunkt des Wettbewerbs richtig zu legen. Mit der Analytics-Datenerkundung beantworten Sie eine Frage nach der anderen und finden selbst zu ad hoc aufkommenden Fragen gleich Antworten.

HALT! Falls Sie das Modul "Analytics – Grundlagen" noch nicht abgeschlossen haben, tun Sie dies bitte zuerst. Sie müssen sich nämlich für eine spezielle Developer Edition-Organisation registrieren, damit Sie dieses Modul durcharbeiten können.

Erste Schritte mit Abfragen

Stellen Sie sicher, dass Sie bei Analytics angemeldet sind und die Anwendung My DTC Sales (Meine DTC-Umsätze) geöffnet haben. Sie müssen ggf. auf den App Launcher (App Launcher-Symbol) klicken und anschließend Analytics Studio suchen und auswählen. Suchen Sie dann nach My DTC Sales, um die Anwendung zu durchsuchen.
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Machen Sie sich keine Sorgen, wenn beim Öffnen eines Datensatzes oder Dashboards ein Anwendungsfehler auftritt. In Developer Edition-Organisationen gibt es mitunter veraltete Daten, die lediglich aktualisiert werden müssen. Beginnen Sie mit Klicken auf "OK", um den Fehler zu schließen. Kehren Sie zur Startseite von Einstein Analytics zurück und aktualisieren Sie Ihren Browser. Sie sind nun zur Erkundung bereit!

Im Abschnitt "Datensets" sollten Sie ein einzelnes Datenset namens DTC Opportunity sehen. Klicken Sie zum Öffnen darauf.

Sie befinden sich nun auf der Registerkarte "Neue Linse". Sie bekommen den Ausgangszustand Ihrer Datenerkundung mit einer Zeilenanzahl in Ihrem Datenset angezeigt. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Balken, um ein Feld mit der exakten Anzahl einzublenden. Wenn Sie die Beschriftung "Anzahl der Zeilen" umbenennen möchten, klicken Sie auf Felderbereich anzeigen im Dropdown-Menü neben DTC Opportunity. Klicken Sie dann auf Bearbeitungsschaltfläche. Geben Sie die neue Bezeichnung in das Dialogfeld ein und klicken Sie auf Fertig, um Ihre Änderungen zu speichern.

Ausgangszustand des Datensets 'Opportunities'

Während der Erkundung stellen Sie Fragen über die Daten. Das Stellen einer Frage bezeichnen wir als "Ausführen einer Abfrage". Sie werden die Abfrage in Einzelschritten ändern, um sich dem Erkundungsziel anzunähern, und Sie werden sehen, wie sich dieser einfache Balken in ein komplexes Diagramm verwandelt.

Im linken Bereich (bei den Angaben Balkenlänge, Balken und Filter) werden die Details Ihrer Erkundung angezeigt. Hier können Sie die beiden Hauptteile der Linse ändern, nämlich die Abfrage und die Visualisierung. Der Visualisierungsteil wird später angezeigt. Die Abfrage kann in drei grundlegende Aktionen unterteilt werden.
  • Aggregation: Summieren der Daten anhand einer Maßeinheit. Die Maßeinheit kann beispielsweise die Anzahl der Datenzeilen sein (wie im Ausgangszustand der Erkundung). Eine weitere gängige Maßeinheit ist die Summe der Beträge.
  • Gruppierung: Gruppieren Sie die Daten nach einer bestimmten Dimension (zu Dimensionen hören Sie später mehr). Sie können z. B. nach Produktname oder Account gruppieren.
  • Filterung: Filtern Sie die Daten, um die Ergebnisse einzuschränken. Zeigen Sie beispielsweise nur Opportunities innerhalb des Geschäftsjahrs an.

Werden bei der aktuellen Abfrage Daten gruppiert? Werden Daten gefiltert? Werden Daten aggregiert?

Es wird weder gruppiert noch gefiltert, sondern die Zeilenzahl aggregiert (Standard). Gruppen und Filter sind optional, während die Aggregation erforderlich ist. Unabhängig von der verwendeten Abfrage ist mindestens eine Maßeinheit erforderlich, damit eine Visualisierung zur Verfügung steht.

Gruppieren von Daten

Sie möchten die Umsatzverteilung auf die Produkte darstellen, doch momentan gelten die angezeigten Zahlenwerte für alle Produkte, da noch keine Gruppierung vorliegt. Im ersten Teil dieser Erkundung versuchen Sie herauszufinden, welche Produktfamilie den größten Umsatz generiert. Dazu gruppieren Sie nach Produktfamilie, ändern die Aggregation und sortieren die Ergebnisse.

Zunächst gruppieren Sie nach Produktfamilie. Durch Klicken auf das Pluszeichen (+) unter Balken blenden Sie ein Dropdown-Menü ein, in dem Sie die Dimension für die Gruppierung auswählen.

Sie möchten wissen, was eine Dimension ist? Eine Dimension ist wie ein qualitativer Wert wie beispielsweise Region, Produktname oder Modellnummer. Nach einem solchen Wert kann gruppiert werden.

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Die Liste, die nach dem Klicken auf + neben "Balken" angezeigt wird, enthält zwei Kategorien: Datumswerte und Dimensionen. Datumswerte sind eine Sonderform von Dimensionen, die in der nächsten Lektion näher behandelt werden.

In diesem Beispiel sollen die Ergebnisse nach Produktfamilie gruppiert werden. Sie können schneller auf die Dimension zugreifen, indem Sie den Namen eingeben und die Dimension dann aus der Liste auswählen.

Auswählen von 'Produktfamilie' für 'Gruppieren nach'
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Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre Diagramme nicht ganz so aussehen wie in diesen Beispielen oder an anderer Stelle im Trail. Kleine Unterschiede in den Daten, auf denen die Diagramme beruhen, können zu einer unterschiedlichen Darstellung führen, aber die Grundelemente der Diagramme sind normalerweise dieselben.

Balkendiagramm mit der nach Produktfamilie gruppierten Zeilenzahl

Sie sehen, dass die Aggregation "Anzahl von Zeilen" jetzt für jede Gruppe berechnet wird. Sie möchten aber die Umsätze ermitteln, die mit jeder einzelnen Produktfamilie erzielt werden, und müssen die Aggregation daher ändern. Aggregationen basieren in der Regel auf Maßeinheiten.

Was ist eine Maßeinheit? Eine Maßeinheit ist ein quantitativer Wert wie beispielsweise ein Umsatz oder Devisenkurs. Anders ausgedrückt, ist eine Maßeinheit ein Zahlenwert, mit dem Sie Berechnungen vornehmen können, beispielsweise die Berechnung des Gesamtumsatzes und des minimalen Devisenkurses.
  1. Klicken Sie unter Balkenlänge auf Anzahl von Zeilen, um die Aggregation zu ändern. Das eingeblendete Dropdown-Menü listet die Berechnungen auf, die Sie mit einer Maßeinheit durchführen können, z. B. Summe oder Durchschnitt.
  2. Da Sie den Gesamtumsatz je Produktfamilie ermitteln möchten, klicken Sie auf Summe. Die Liste auf der rechten Seite zeigt die verfügbaren Maßeinheiten an.
  3. Wählen Sie Betrag aus.

Das Diagramm wurde aktualisiert, und Sie sehen, dass die einzelnen Balken jetzt andere Werte enthalten.

Das Diagramm zeigt den Gesamtumsatz je Produktfamilie
Es wäre interessant, die Ergebnisse so anzuordnen, dass die Produktfamilie mit der größten Summe, also dem höchsten Gesamtpreis (dem größten Umsatz) oben angezeigt wird. Klicken Sie einfach im Diagramm auf Summe von Amount, um die Umsätze in absteigender Reihenfolge nach Produktfamilie anzuzeigen.

Jetzt haben Sie einen interessanten Überblick über die Umsätze je Produktfamilie. Sie sehen, dass die Umsätze bei Laptops kräftig angezogen haben und Laptops damit vor digitalen Medien auf dem zweiten Platz liegen. DTC hat zudem die Produktfamilie "Light Laptop" durch zusätzliche Ressourcen und verstärkte Marketingaktivitäten vorangetrieben, um bei Privathaushalten und im Bildungssektor Fuß zu fassen. Bringen Laptops Folgeumsätze bei Zubehör? Können Sie die Light Laptop-Umsätze steigern? Das war's schon! Die Ergebnisse zeigen, dass Sie die Prämie für Laptop-Umsätze aussetzen sollten, um die Vertriebsmitarbeiter zum Verkauf von Produkten dieser Produktfamilie zu motivieren – insbesondere von DTC Light Laptops.

Drilldown zum Aufschlüsseln von Daten

Da immer noch jede Menge wertvoller Informationen in Ihren Daten steckt, lassen Sie nicht locker. Sie möchten wissen, wie die besten Vertriebsmitarbeiter es schaffen, die Laptop-Umsätze hochzutreiben, damit Sie beim Ihrem geplanten Verkauf-Wettbewerb auf diese bewährten Methoden hinweisen können. Stellen wir also fest, wer die Bestenliste anführt.

Durch einfaches Klicken auf den blauen Balken für "Laptops" führen Sie ein Drilldown in die Laptopumsatzdaten durch. Klicken Sie einmal, um den Balken auszuwählen, und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste, um das Dropdown-Menü zu öffnen. Klicken Sie alternativ auf die Schaltfläche Drilldown (Drilldown-Schaltfläche). Wählen Sie Opportunity-Inhaber aus und lassen Sie das System für Sie arbeiten.

Das Diagramm zeigt Ergebnisse nach Accountinhaber
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Sie können die Bezeichnungen für Dimensionen und Maßeinheiten mit einer speziellen Konfigurationsdatei, einer so genannten erweiterten Metadatendatei (XMD), ändern. Zum Beispiel könnten Sie "Opportunity-Inhaber" in "Name des Opp-Inhabers" ändern. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe im Abschnitt "Bezeichnungen".

Mit einem einzigen Mausklick haben Sie den Einzelbalken der globalen Laptopumsätze in eine Bestenliste für den Laptop-Verkauf umgewandelt. Sehen Sie sich an, was sich in der Abfrage geändert hat.
Automatisches Aktualisieren der Werte von 'Gruppieren nach' und 'Filtern nach'
  • Unter Balken hat sich die Gruppierung von "Produktfamilie" in "Opportunity-Inhaber" geändert.
  • Sie filtern die Produktfamilie nur nach Laptops.

Da haben Sie Ihre Antwort auf die Frage nach der Bestenliste! Aber, Moment! Ist das wirklich die Antwort?

Filtern von Daten

Bevor Sie aus den Abfrageergebnissen voreilige Schlüsse ziehen, sollten Sie überprüfen, ob Sie die ganze Frage stellen. In diesem Fall zeigen Sie all geschlossenen Opportunities an. Zu geschlossenen Opportunities gehören gewonnene und verlorene Opportunities. Wenn Sie also feststellen möchten, welcher Vertriebsmitarbeiter den größten Umsatz macht, müssen Sie ausschließlich nach den gewonnenen Opportunities filtern.
Sie können nach Maßeinheiten, aggregierten Maßeinheiten, Datumswerten und Dimensionen filtern. Die verschiedenen Filter werden später ausführlicher beschrieben. Einstweilen möchten Sie alles mit Ausnahme gewonnener Opportunities herausfiltern.
  1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Filter" auf das Pluszeichen (+) unter Filter.
  2. Suchen Sie nach Gewonnen und klicken Sie darauf.
  3. Wählen Sie den Wert true aus.
  4. Klicken Sie auf Hinzufügen. In den Ergebnissen werden jetzt gewonnene Opportunities angezeigt.

Haben Sie die Animation bemerkt, als Sie den Filter hinzugefügt haben? Das ist eine tolle Methode, um visuell zu verdeutlichen, wie sich die Ergebnisse ändern. Die Bestenliste der Vertriebsmitarbeiter sieht anders aus, wenn Sie nur die gewonnenen Geschäfte berücksichtigen. Manche Vertriebsmitarbeiter haben Plätze verloren, andere dagegen gut gemacht. Interessant sind die Verschiebungen im Hinblick auf gewonnene Opportunities.

Dranbleiben: Stellen Sie die nächste Frage

Da Sie jetzt die Bestenliste erstellt haben, wäre es sinnvoll, die Daten noch weiter auszuwerten. Welche Produkte in der Produktfamilie Laptops verkaufen sich am besten? Bei Verwendung herkömmlicher Business Intelligence-Tools mussten Sie diese Frage an die IT-Abteilung weitergeben und warten, bis diese die Anforderung verarbeiten konnte. Mit Analytics haben Sie die Antwort nach wenigen Mausklicks. Das nennen wir Self-Service!
Zuerst fügen Sie eine neue Gruppierung nach dem Produktnamen hinzu. Wahrscheinlich wissen Sie noch, wie es geht, doch für alle Fälle wechseln Sie zur Registerkarte "Daten". Klicken Sie dann unter Balken auf das Pluszeichen (+) und wählen Sie Produktname aus. Im Diagramm sind einige interessante Änderungen zu sehen.
  • Links neben dem Balkendiagramm werden unter "Balken" jetzt zwei Dimensionen angegeben: Opportunity-Inhaber und Produktname.
  • Im Diagramm ist jetzt die zweite Gruppierung (Produktname) farblich hervorgehoben. Auf der rechten Seite des Diagramms wird in der Legende die Zuordnung von Farben zu Produkten erläutert. Im Diagramm werden beide Gruppierungen dargestellt
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Die Farben werden vorerst anhand einer Standardpalette definiert. Sie können die Farben mit der erweiterten Metadaten-Konfigurationsdatei (XMD) manuell festlegen. Weitere Informationen finden Sie in der Salesforce-Online-Hilfe im Abschnitt "Farben".

Diese Visualisierung zeigt, welche Produkte die höchsten Umsätze bringen. Wie Sie gehofft hatten, können sich die Ergebnisse für Light Laptops sehen lassen. Lassen Sie uns diese Informationen jetzt mit den Informationen in der Vertriebsmitarbeiter-Bestenliste zusammenführen, indem wir die Visualisierung ändern.

Wahl der richtigen Visualisierung

Nur zur Erinnerung: Eine Erkundung besteht aus zwei Hauptteilen, der Abfrage und der Visualisierung. Die Abfrage liefert Ergebnisse, die gleichermaßen die Antwort auf eine Frage sind. Die Ergebnisse können dann je nach Visualisierung unterschiedlich angezeigt werden, genau wie eine Frage auf unterschiedliche Weise beantwortet werden kann. In Ihrer Visualisierung zeigen die Balken das Abfrageergebnis in Form eines Balkendiagramms. In den anderen Lektionen werden Sie die verschiedenen Visualisierungen kennen lernen und auch erfahren, wie Sie diese am besten einsetzen.

Sie möchten feststellen, welcher Vertriebsmitarbeiter die meisten Laptops verkauft. Dazu ist es am besten, wenn einen Balken pro Inhabername anzeigen, die Gruppierung nach Produktname jedoch beibehalten. Wäre es nicht toll, wenn Sie die Werte für die einzelnen Vertriebsmitarbeiter "stapeln" könnten?

Wenn Sie die Optionen für Diagramme anzeigen möchten, klicken Sie rechts auf das Symbol für die Galerie der Diagrammtypen (Symbol für die Galerie der Diagrammtypen). Navigieren Sie zu Gestapelte Balken und klicken Sie darauf, um zu sehen, was passiert. Klicken Sie dann erneut auf Symbol für die Galerie der Diagrammtypen, um den Bereich "Diagramme" zu schließen.

Das gestapelte Balkendiagramm wird angezeigt
Tipp

Tipp

Wenn Sie den Mauszeiger auf die einzelnen Visualisierungen bewegen, wird anzeigt, wie viele Maßeinheiten und Dimensionen für das betreffende Diagramm verwendet werden können. Daraus lässt sich auch gut erkennen, welches Diagramm für eine bestimmt Situation am besten geeignet ist.

Bei jeder Visualisierung werden die verschiedenen Gruppierungen oder Maßeinheiten anders verarbeitet. Klicken Sie erneut auf das Diagrammsymbol (Symbol für die Galerie der Diagrammtypen) und wählen Sie Ring aus. In diesem Fall wird ein Ring für jede erste Gruppierung (Opportunity-Inhaber) erstellt und die zweite Gruppierung (Produktname) auf dem Ring dargestellt.

Visualisierung der Abfrage, die in eine Reihe von Ringdiagrammen geändert wurde

Wie bereits zu Anfang können Sie weitere Informationen über die Werte einblenden, indem Sie den Mauszeiger über einem Segment bewegen. Diagramme mit mehreren Gruppierungen liefern noch wertvollere Informationen als Einzelgruppierungen. Sie können damit beispielsweise den Prozentsatz für jeden zweiten Dimensionswert anzeigen.

Ringdiagramme sind eine gute Methode, um schnell die Zusammensetzung von Daten anzuzeigen. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Diagrammtyp für die gesuchten Ergebnisse am besten geeignet ist:

Dieses Diagramm erläutert, wie Sie das richtige Diagramm wählen
Gruppieren Sie die Daten nun zuerst nach dem Produktnamen.
  1. Löschen Sie unter Trellis den Eintrag Opportunity-Inhaber.
  2. Ändern Sie Segmente in Opportunity-Inhaber.
  3. Klicken Sie unter Trellis auf +, um Produktname hinzuzufügen.
Umschalten zwischen der Gruppierung nach Produktname und Opportunity-Inhaber

Die Visualisierung enthält jetzt Ringe für jedes Produkt. Auf jedem Ring wird die zweite Gruppierung dargestellt, dieses Mal nach dem Opportunity-Inhaber.

'Produktname' ist nun die erste Gruppierung und es ist eine Reihe mit einem Ring für jedes Produkt vorhanden.
Im Verlauf Ihrer Erkundung kann es vorkommen, dass Sie zu einer vorherigen Visualisierung zurückkehren möchten. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie entscheiden, dass Ringe nicht die richtige Darstellung für die Daten sind. Das gestapelte Balkendiagramm, das Sie einige Schritte zuvor hatten, wäre eigentlich perfekt für die Freigabe an das Team gewesen. Wenn Sie nur in der Erkundung zurückgehen könnten. Das lässt sich einrichten! Mit den oben angezeigten Pfeilschaltflächen können Sie uneingeschränkt in Ihrer Erkundung vor- und zurückblättern.
Durch Klicken auf Schaltfläche "Zurück" gehen Sie einen Schritt zurück. Durch Klicken auf Schaltfläche ‘Zurück zur anfänglichen Ansicht‘ im Menü "Mehr" gelangen Sie an den Ausgangspunkt zurück. Gehen Sie zurück zu dem gewünschten gestapelten Balkendiagramm.
  1. Klicken Sie auf Schaltfläche ‘Verlauf anzeigen‘, um eine vollständige Liste Ihrer Erkundungsschritte anzuzeigen.
  2. Klicken Sie auf Diagramm aktualisiert zu: Gestapelte Balken. Das Diagramm zeigt den Gesamtumsatz je Produktfamilie
  3. Klicken Sie erneut auf Schaltfläche ‘Verlauf anzeigen‘, um den Verlaufsbereich zu schließen.
Wichtig

Wichtig

Beim Ändern des Diagrammtyps kann sich auch die Abfrage hinter dem Diagramm ändern. Wenn dies passiert, behält die Abfrage den geänderten Zustand bei, selbst wenn Sie wieder den alten Diagrammtyp auswählen. Um sicherzustellen, dass Sie mit der anfänglichen Anfrage arbeiten, verwenden Sie die Verlaufstools, um zu der früheren Visualisierung zurückzukehren.

Wie Sie sehen, wirkt das Diagramm durch die Legende irgendwie überfrachtet. Passen wir also das Layout an.

  1. Klicken Sie auf das Eigenschaftensymbol (Symbol 'Formatierung' (sieht aus wie ein Farbroller)), um den Bereich "Formatierung" zu öffnen.
  2. Klicken Sie neben Legende auf v.
  3. Wählen Sie Legende in Diagrammbereich einblenden aus.
  4. Wählen Sie unter "Position" die Option Mitte unten.
  5. Klicken Sie erneut auf images/wave_formatting_icon.png, um den Bereich "Formatierung" zu schließen.

Speichern der Arbeit in einer Linse

Sie haben eine interessante Antwort aus Ihren Daten gewonnen, möchten aber nicht jedes Mal die gesamte Erkundung wiederholen, wenn Sie die Antwort erneut benötigen. Aus diesem Grund können Sie Ihre Erkundung in einer so genannten Linse speichern. Diese gehört zu einer Anwendung, sodass Sie sie für eine Gruppe von Personen freigeben oder speichern können, um später erneut darauf zuzugreifen. Diese Linse steht auch auf Ihrem Mobilgerät zur Verfügung!
  1. Klicken Sie auf Speicherungssymbol.
  2. Geben Sie "D01 - Laptop-Vertriebsmitarbeiter - Bestenliste" als Titel ein.
  3. Ändern Sie die Anwendung, indem Sie auf Meine private Anwendung klicken und dann My Exploration auswählen.
  4. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis

Hinweis

Eine Linse speichert die Abfrage (Aggregation, Gruppierung, Filterung und Visualisierung), nicht aber die Ergebnisse. Sie speichern also quasi die Frage und nicht die Antwort, da die Antwort zu umfangreich ist und sich durch erneutes Stellen der Frage sofort wieder abrufen lässt.

Sie sind auf dem besten Weg zum Datenerkundungsexperten!

Voilà! Sie hatten sich ein Ziel gesetzt und haben dieses mithilfe einer kurzen Erkundung erfolgreich erreicht. Die durchgeführte Erkundung haben Sie gespeichert, um sie für Ihre Kollegen freizugeben. Sie können sich wirklich auf die Schulter klopfen.
Folgende Hauptkonzepte sollten Sie aus dieser Lektion mitnehmen:
  • Eine Dimension ist ein beschreibender Wert, während eine Maßeinheit ein Wert ist, mit dem Berechnungen durchgeführt werden können.
  • Die einzelnen Visualisierungen sind in spezifischen Anwendungsfällen sinnvoll. Wählen Sie die Visualisierung auf der Basis der Hauptergebnisse, die Sie daraus ableiten möchten.
  • Probieren Sie bei Ihrer Erkundung ruhig Verschiedenes aus. Sie können jeden einzelnen Schritt im Verlauf anzeigen und ansteuern.
  • Erkundungen können in Linsen gespeichert werden.
  • Bei der Datenerkundung kombinieren Sie vier grundlegende Aktionen: Aggregation, Gruppierung, Filterung und Erstellung aussagekräftiger Visualisierungen.
Das Diagramm stellt die vier Aktionen dar.

In der nächsten Lektion befassen wir uns mit datumsbasierten Erkundungen, die Gruppen, Filter und Visualisierungen beinhalten. Sind Sie bereit?