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Überblick über die notwendigen Tools

Lernziele

Nachdem Sie diese Lektion abgeschlossen haben, sind Sie in der Lage, die folgenden Aufgaben auszuführen:
  • Installieren und Nutzen browserbasierter Debug-Tools, die zum Erstellen von Aura-Komponenten erforderlich sind
  • Installieren und Ausführen der besten IDE zum Erstellen von Aura-Komponenten

BEGINNEN SIE HIER

Falls Ihnen die vorhergehende Lektion wie ein Vortrag vorkam oder nach Hausaufgaben klang, fangen wir am besten noch einmal neu an.

Beim Einstieg in eine brandneue Technologie ist das Schwierigste zu wissen, wo man anfangen soll. Was muss ich einrichten? Womit schreibe ich Code? Wo lege ich den Code ab? Wie zeige ich den Code an? Wie teste ich ihn? Kleine Fragen wie diese können eine echte Hürde darstellen und den Einstieg erschweren.

Wir tun also am besten hier und jetzt etwas Sinnvolles. Wir beginnen hiermit.

Tool-Paket für die Entwicklung von Aura-Komponenten

Zunächst einmal geben wir Ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand. Die Tools, die Sie für die Entwicklung von Aura-Komponenten benötigen, sind eventuell mit Tools identisch, die Sie bereits verwenden. Bei Tools für Aura-Komponenten sind allerdings ein paar spezielle Aspekte zu beachten, sodass wir lieber auf Nummer sicher gehen.

Browser: Google Chrome

Leiter! Viele Entwickler von Webanwendungen verwenden Google Chrome wegen seiner ausgezeichneten Entwicklertools. Gilt dies auch für Sie, brauchen Sie gar nicht mehr weiterlesen. Nächster Punkt.

Falls nicht, sollten Sie sich darauf einstellen, für die Entwicklung von Aura-Komponenten zu Chrome zu wechseln. In den nächsten beiden Punkten erklären wir, warum.

Browser-Debugger: Chrome DevTools

Leiter! Falls Sie nicht bereits mit der Nutzung von Chrome DevTools vertraut sind, möchten wir Ihnen hier die wirklich hervorragenden, online verfügbaren Dokumente ans Herz legen. Beginnen Sie mit Getting Started und steigen Sie dann mit DevTools Overview in die Schulungsdokumente ein. Jede Minute, die Sie mit dem Erlernen von DevTools verbringen, spart Ihnen später 10 Minuten Arbeit. (Das ist sogar noch konservativ geschätzt – das Verhältnis von Zeitaufwand zu Zeitersparnis liegt eher bei 50:1.)

Natürlich haben Firefox und Safari auch ziemlich gute Entwicklertools. Sie werden aber auf jeden Fall wechseln wollen, wenn Sie den nächsten Punkte gelesen haben.

DevTools Extension: Salesforce Lightning Inspector

Leiter! Wenn man Aura-Komponenten ohne Salesforce Lightning Inspector entwickelt, ist dies, als ob man Feuer machen würde, indem man zwei Stöcke aneinander reibt. Das kann man schon machen, ist aber viel zu aufwändig und wer möchte das schon?

Was ist so besonders am Lightning Inspector? Mit diesem Plug-In für DevTools können Sie in der Komponentenstruktur navigieren, Komponentenattribute prüfen und Profile zur Komponentenleistung erstellen. Sie können Aufrufe von serverseitigen Aktionen und ihre Antworten beobachten und prüfen. Außerdem hilft Ihnen der Inspector dabei, die Abfolge von Ereignisauslösung und -behandlung zu verstehen. (Alle diese Begriffe werden im nächsten Modul dieses Trails "Aura-Komponenten – Kernkonzepte" erklärt.)

Dies sind kritische Aufgaben, wenn man Anwendungen entwickelt, deren Komplexität über "hello world" hinausgeht. Man bekommt das mit einem ordentlichen JavaScript-Entwicklertool auch manuell hin, es ist jedoch nicht so einfach. Der Lightning Inspector vereinfacht die Sache – und genau das macht den Unterschied zwischen einem ätzendem und einem angenehmen Entwicklererlebnis.

Editor: Visual Studio Code mit Salesforce Extension Pack

Salesforce bietet zwei Editoren mit dedizierten Tools für Aura-Komponenten. Die Developer Console eignet sich für schnelle Änderungen und Lernprojekte mit geringem Umfang (wie dieses Modul). Für die Entwicklung echter Komponenten und Anwendungen ist sie aber weniger gut geeignet.

Leiter! Das beste Tool ist Visual Studio Code (VS Code). Nachdem Sie Visual Studio Code installiert haben, fügen Sie Salesforce CLI und die Salesforce Extensions für Visual Studio Code hinzu, die Visual Studio Code eine spezielle Navigation, Syntaxhervorhebung und andere für Aura-Komponenten spezifische Funktionen hinzufügen. Mit dieser Kombination steht Ihnen eine Entwicklungsumgebung der Spitzenklasse für die Arbeit an Aura-Komponenten zur Verfügung.

Falls Sie die IDE gar nicht oder nur in einer älteren Version besitzen, sollten Sie sich sofort die Zeit nehmen und die aktuelle Version installieren. Das Projekt "Schnelleinstieg: Visual Studio Code" führt Sie durch den Prozess.

Über die Grundlagen hinaus

Wir raten Ihnen aus zwei Gründen davon ab, die Entwicklerkonsole für die Arbeit mit Aura-Komponenten zu verwenden.

1. Sie werden mehr Code als bei der Verwendung von Visualforce schreiben. Die nächste Abstraktionsebene steht bei Aura-Komponenten noch nicht zur Verfügung, Sie schreiben also Code für Dinge, die bei Visualforce einfach waren oder automatisch abliefen. Sie brauchen einen Editor, der das Bearbeiten, Verschieben, Refakturieren etc. leicht macht. Visual Studio Code bietet hervorragende integrierte Funktionen für die Bearbeitung von Code. Visual Studio Code verarbeitet JavaScript besser als die Developer Console. Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass Sie viel JavaScript schreiben werden?

2. Sie werden viele verschiedenen Coderessourcen gleichzeitig geöffnet haben, vor allem am Anfang. Sie werden zwischen den Ressourcen hin und her wechseln, um sie zu vergleichen, Teile zu kopieren, einzufügen etc. Die Funktionen für die Registerkarten- und Fensterverwaltung in Visual Studio Code sind schlicht fantastisch.

Noch eine Anmerkung: Sie müssen Visual Studio Code nicht einsetzen. Es gibt andere tolle Tools von anderen Anbietern mit Add-Ins, die Aura-Komponenten unterstützen, wie etwa SublimeText. Diese Tools funktionieren ebenfalls sehr gut und sind eine deutliche Verbesserung gegenüber der Developer Console. Falls Sie auf eines dieser Tools stehen, dann verwenden Sie es auf jeden Fall weiter! Im Abschnitt "Ressourcen" finden Sie Links zu weiteren interessanten Tools.