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Erstellen zweckorientierter Funktionen

Lernziele

Nachdem Sie diese Lektion abgeschlossen haben, sind Sie in der Lage, die folgenden Aufgaben auszuführen:

  • Ausdrücken des Zwecks einer Anwendung in Form einer Gruppe von Funktionen
  • Bestimmen der allgemeinen Designanforderungen für die Funktionen Ihrer Anwendung
  • Umsetzen einer einfachen Korrektur am Design der Anwendung "Der Motivator"

Ideen zum Erfüllen des Zwecks bei einem langen Mittagessen

Nachdem Sie sich mit der Zielgruppe und dem Zweck Ihrer Anwendung vertraut gemacht haben, können Sie die spezifischen Designideen für "Der Motivator" erarbeiten, die zu den Funktionen der Anwendung werden. Sie tun das mit der kleineren Gruppe, die bei der letzten Besprechung hervorgetreten ist, um weiter mit Ihnen zusammenzuarbeiten.

Ideen für Funktionen für 'Der Motivator' auf gelben Klebezetteln auf einem Whiteboard.

Kurzerhand berufen Sie am nächsten Tag eine Besprechung mit der Gruppe bei einem langen Mittagessen ein. Bei Pizza und Salat beginnen Sie mit den Kommentaren aus der letzten Besprechung, die Sie in einer Kurzpräsentation zusammenfassen und mit dem Team teilen. Die Besprechungsteilnehmer gehen abwechselnd ans Whiteboard, leiten eine Diskussion über einen oder zwei Kommentare und schreiben oder skizzieren dann wichtige Kernpunkte. Am Ende überprüfen Sie alle Ideen gemeinsam und stimmen darüber ab, wie sie priorisiert werden sollen. Sie organisieren die Notizen und Skizzen des Teams in einem anderen Foliensatz.

Hier bei Salesforce Analytics lassen wir in Design-Workshops die Teilnehmer ihre Ideen zu Funktionen auf gelbe Klebezettel schreiben und auf das Whiteboard kleben. Alle sagen ein paar Worte zu ihren Ideen, die wir nach und nach in Gruppen organisieren. Dann lassen wir die Mitarbeiter über diejenigen abstimmen, die sie gerne in der Anwendung sehen würden. Je nach Anzahl der Stimmen verschieben wir sie nach oben oder unten.

Hier sehen Sie, was Sie und das Team sich vorstellen, sortiert nach Priorität.

  1. Am wichtigsten sind eine Bestenliste und Aktivitätszusammenfassungen mit abgeschlossenen und überfälligen Aktivitäten. Stellen Sie diese besonders heraus.
  2. Sie müssen jeden Aktivitätstyp auf Wochenbasis einsehen können.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie Aktivitäten gemäß der Rollenhierarchie aufschlüsseln können. Das heißt, Sie müssen Aktivitäten auf allen Führungsebenen einsehen können, vom Vertriebsleiter über den Gebietsleiter bis hin zum Vertriebsvorstand.
  4. Sie müssen Aktivitäten für jeden Vertriebler und Account auf einen Blick sehen.
  5. Sie benötigen für jede Aktivität separate Daten, d. h. separate Abschnitte für E-Mails, Anrufe usw.
  6. Sie verwenden die durchschnittliche Aktivitätsrate als Vergleichsbasis.
  7. Sie wünschen sich mehr Details zu jedem Aktivitätstyp. Beispielsweise müssen Sie bei Anrufen erkennen, ob sie ein- oder ausgehend waren, um zu sehen, ob Vertriebsmitarbeiter oder Kunden einen Kontakt einleiten. Bei E-Mails wünschen Sie sich eine Angabe der Priorität. Und bei Aufgaben und Ereignissen, ob Sie abgeschlossen oder offen sind.
Sie schauen sich die erste Version von "Der Motivator" an und sehen gleich, was alles nicht stimmt. Erstens gibt es einige vorrangige Probleme, die dem Zweck der Anwendung entgegenstehen.
  • Es fehlt ein Konzept von Zeit. Vorgesetzte können nicht erkennen, wann die Aktivitäten ihrer Mitarbeiter erfolgen. Nach allem, was sie wissen, zeigt "Der Motivator" Aktivitäten vom Startzeitpunkt bis heute. Das müssen Sie auf jeden Fall korrigieren.
  • Es gibt keine Vergleichsmaßstäbe und keine Bestenliste. Ohne sie gibt es keine Möglichkeit zu wissen, welche Vertriebskräfte eine über- oder unterdurchschnittlich Leistung abliefert, und keine brauchbare Methode, festzustellen, wer gut abschneidet.

Es gibt noch weitere Problembereiche, die sich zum Teil auf die Struktur und Organisation des Dashboards, zum Teil mehr auf die Benutzeroberfläche beziehen. Mit diesen Aspekten des Designs beschäftigen wir uns später im Modul.

  • Summen befinden sich ganz unten (wie Sie bereits bemerkt haben).
  • Es gibt keine Möglichkeit, Aktivitäten unter jeder Führungsebene zusammengefasst anzuzeigen.
  • Im Menü "Accountname" können Sie Aktivitäten nach Account anzeigen. Aber wäre es nicht gut, eine Listenansicht aller Accounts zu sehen?
  • Sie können nur Summen für jede Aktivität anzeigen. Wir können Aktivitäten nicht nach Zeit anzeigen, in diesem Fall nach Woche.
  • Der für Aktivitäten benötigte Detaillierungsgrad ist nicht ersichtlich.
  • Die Typgröße ist uneinheitlich.
  • Einige Teile des Dashboards laufen ineinander, auch wenn sie nicht zusammengehören. Warum befindet sich beispielsweise "Inhabername" über allen Kennzahlen auf der linken Seite?
  • Die Farben und Größen der Abschnitte mit Summen sind nicht sinnvoll.

Bestätigen Ihrer Ideen und Beginnen mit dem Erstellen Ihres Dashboards

Jetzt kennen Sie die tatsächlichen Anforderungen des Teams und sind quasi bereit, mit dem Erstellen Ihres Dashboards zu beginnen. Sie müssen nur noch die Beschreibung des Zwecks und die Liste der Ideen/Funktionen mit dem Team ein letztes Mal durchgehen, um sie zu bestätigen.

Das war schnelle Arbeit mit einem großartigen Ergebnis. Wie war das möglich? Sehen wir uns das genauer an.

Um den Zweck Ihrer Anwendung und des Dashboards zu bestimmen, haben Sie einen Prozess befolgt, der wie folgt aussieht:

  1. Einfühlen. Sie haben Ihre Zielgruppe, deren Bedürfnisse und die Gründe dafür verstanden.
  2. Ideen entwickeln. Sie haben mit dem Team an Ideen zum Erfüllen der Bedürfnisse der Zielgruppe zusammengearbeitet.
  3. Ideen in Funktionen umwandeln. Sie haben sich Funktionsmerkmale einfallen lassen, die Ideen für das Dashboard aufgreifen.

Das war doch gar nicht so schwer, oder? Dies entspricht dem Prozess, den das Salesforce Analytics-Designteam verfolgt, wenn wir mit unserem Entwicklungsteam oder mit Kunden an Anwendungen arbeiten.

Und als Teil dieses Prozesses veranstalten wir in der Regel auch informelle Workshops, ähnlich der Besprechung, die Sie mit dem Team abgehalten haben, um spezifische Ideen und Funktionen zu erarbeiten. Bei diesen Workshops befolgen wir einen Prozess, der etwa so aussieht.

  1. Skizzieren. In mehreren kurzen, zeitlich abgestimmten Sitzungen zeichnet jedes Mitglied Ideen dazu, was in die Anwendung einfließen sollte.
  2. Präsentieren. Nacheinander präsentiert jedes Teammitglied in kurzer Zeit seine Ideen. Pro Idee sind maximal drei Minuten vorgesehen.
  3. Sortieren. Während die Ideen diskutiert und priorisiert werden, werden gelbe Klebezettel, die die einzelnen Ideen darstellen, kategorisiert und sortiert.
  4. Prioritäten setzen. Das Team organisiert die Ideen von den relevantesten bis zu den am wenigsten relevanten für die Erfüllung seiner Bedürfnisse.
Das Verfahren zur Bestimmung von Funktionen, wie gerade im Text beschrieben

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wie schon gesagt, ist das Ganze dem ziemlich nahe, was Sie beim langen Mittagessen gemacht haben, oder? Wiederum nicht zu schwierig und mit gesundem Menschenverstand. Aber bei unserem Drang, etwas zu entwickeln und zu liefern, kann es leicht passieren, dass wir solche Grundlagen überspringen.

Nachdem wir uns mit den Grundlagen beschäftigt haben, kommen wir nun zum unterhaltsamen Teil: der Korrektur "Der Motivator"! Sie beginnen mit einer kleinen Anpassung, damit die Anwendung ihren übergeordneten Zweck erfüllen kann. Später erfolgt eine weitere Optimierung in Bezug auf Struktur und Oberfläche.

Überarbeitung von "Mein Motivator", Schritt 1: Es geht um die Zeit

Als Sie "Der Motivator" geöffnet haben, ist es Ihnen aufgefallen. Und als das Team einen Blick darauf warf, war die Überraschung ebenfalls groß: Man konnte nicht feststellen, wann die Aktivitäten des Teams stattgefunden haben. Damit wird der Zweck der Anwendung, nämlich aktuelle Leistungsindikatoren über die Aktivitäten der Vertriebsmitarbeiter bereitzustellen, praktisch vereitelt. Wie können die Leistungsindikatoren auf dem neuesten Stand sein, wenn das Dashboard keine Zeit messen kann?

  1. Klicken Sie in Analytics Studio auf die Registerkarte DASHBOARDS.
  2. Klicken Sie auf das Dashboard Mein Motivator (die zuvor erstellte Kopie), um es zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten (Schaltfläche 'Bearbeiten' oben im Dashboard). Der Dashboard-Designer wird geöffnet.
  4. Klicken Sie im Container "Filter" auf Schaltfläche 'Filter hinzufügen' im Container 'Filter' im Dashboard-Designer. Im Dashboard-Designer hervorgehobene Schaltfläche 'Filter hinzufügen'
  5. Klicken Sie auf Datenset ändern und wählen Sie dann Aktivitäten aus.
  6. Um Datumsfelder zu finden, nach denen gefiltert werden kann, geben Sie in das Suchfeld "Datum" ein. Auswählen eines modalen Felds mit Datum im Suchfeld
  7. Wählen Sie ActivityDate aus und klicken Sie auf Erstellen.
  8. Klicken Sie auf Anwenden.
  9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern (Schaltfläche 'Speichern' oben im Dashboard) und dann auf "Speichern".
  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorschau (Schaltfläche 'Vorschau' oben im Dashboard).

Cool! Sie haben einen Datumsfilter hinzugefügt. Einfach, nicht wahr? Probieren Sie es am besten gleich aus.

  1. Klicken Sie auf den neuen Filter ActivityDate.
  2. Wählen Sie Laufendes Geschäftsjahr bis zum aktuellen Datum aus.
  3. Klicken Sie auf Anwenden.
Das Dashboard zeigt Aktivitäten ausschließlich im ausgewählten Zeitraum an.

Mit dieser einfachen Korrektur haben Sie eines der Hauptprobleme behoben, das dem Dashboard zum Erfüllen seines Zwecks im Weg stand. Glückwunsch!

Vom Zweck zur Struktur

Es liegt noch ein weiter Weg vor Ihnen. Sie haben nur eines der zweckbezogenen Probleme behoben. In diesem Trailhead-Modul geht es um den Designprozess, nicht um die Erstellung von Dashboards, sodass Sie nicht alle Probleme des Dashboards beseitigen werden. Doch als Sie den Filter hinzugefügt haben, konnten Sie sehen, dass Analytics Studio Ihnen leistungsstarke Tools zur Verfügung stellt, um Ihre Designs zum Leben zu erwecken und Dashboards zu erstellen. Sie können die Tools zur Erstellung von Analytics-Dashboards selbstständig und gründlich erkunden, indem Sie sich die am Ende dieser Lektion vorgeschlagenen Ressourcen ansehen.

Wo befinden wir uns im Designprozess? Sie verstehen Zielgruppe und Zweck Ihrer Anwendung und haben Ideen für Design und Funktionen entwickelt. Sie sind bereit, zur nächsten Phase des Designs überzugehen: Die Struktur des Dashboards bestimmen und die Organisation seiner Teile festlegen.

Machen Sie zunächst weiter Fortschritte in Richtung Badge, indem Sie anhand dieser Fragen testen, was Sie gelernt haben.